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Die 20 besten Tipps zur Vorbeugung gegen eine drohende Erkältung

Wenn die kalte Jahreszeit Einzug hält, dann ist die Gefahr einer Erkältung groß. Im Durchschnitt bekommt jeder Mensch zwei bis vier Infekte der oberen Atemwege im Jahr. Die Folge sind Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Heiserkeit und in manchen Fällen auch leichtes Fieber. Eine äußerst unangenehme Angelegenheit, die meist mehrere Tage anhält. Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind die Folge. Daher sollten Sie unbedingt einige Maßnahmen ergreifen, um eine drohende Erkältung zu vermeiden.

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Ursache und Verbreitung einer Erkältung

Grundsätzlich sind kalte Füße, Nässe oder zu dünne Kleidung nicht die Ursache für eine Erkältung. Vielmehr ist dabei eine Infektion mit Viren der eigentliche Auslöser. Somit steckt in den meisten Fällen ein Adeno-, Coxsackie-, Parainfluenza-, Rhino-, oder RS-Virus dahinter, wenn Husten und Schnupfen Einzug halten. In allen Fällen sorgt eine sogenannte Tröpfcheninfektion für die drohende Erkältung. Dabei gelangen die betreffenden Viren durch Husten und Niesen in die Luft. Werden diese Viren wiederum eingeatmet, besteht eine große Gefahr für eine Infektion.

Die Übertragung von Erkältungsviren

Gleichzeitig überleben diese Viren auch für eine gewisse Zeit außerhalb des menschlichen Körpers. Wer den Virus in sich trägt, lagert beispielsweise über die eigenen Hände die Viren auf allen Gegenständen ab, die er berührt. Klassiker sind Türklinken, Haltegriffe und Treppengeländer. Auch auf Bargeld befinden sich häufig die unterschiedlichsten Mikroorganismen. Berührt wieder ein anderer Mensch diese Gegenstände, gelangen die aufgenommenen Viren über die Schleimhaut (u.a. Augen, Mund und Nase) in einen neuen menschlichen Wirt. Im schlimmsten Fall kommt dann hier die Erkältung zum Ausbruch.

Dabei spielt das eigene Immunsystem eine zentrale Rolle. Es kann durch Stress, Schlafmangel, vorliegende Erkrankungen oder durch Unterkühlung geschwächt werden. Entsprechend kann sich der eigene Körper nicht gegen die Erkältungsviren wehren.

Wie Sie sich vor einer Erkältung schützen können

Da die Ursache und die Übertragung einer Erkältung bekannt sind, können Sie konkrete Gegenmaßnahmen ergreifen, um sich vor den betreffenden Viren zu schützen:

  • Kleidung: Sorgen Sie stets für warme und angemessene Kleidung. Auch nasse und kalte Füße sollten Sie unbedingt vermeiden. Ein verkühlter Körper schwächt das eigene Abwehrsystem.
  • Menschengruppen: Vermeiden Sie größere Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen. Hier können vorhandene Viren leicht durch die Luft übertragen werden. Einen wirklichen Schutz gibt es kaum.
  • Viel Bewegung: Bewegen Sie sich trotz des ungemütlichen Wetters viel in frischer Luft. Dies fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Dabei sollte sich der sportliche Einsatz in vernünftigen Grenzen halten. Durch zu viel Sport kann die Leistungsfähigkeit des Körpers auch geschwächt werden.
  • Sauna & Wechselduschen: Eine gute Möglichkeit, um den eigenen Körper abzuhärten, sind regelmäßige Saunabesuche. Auch das Wechselduschen zwischen Warm und Kalt sorgt für eine Kräftigung des Immunsystems.
  • Regelmäßiges Lüften: Wer sich viel in geschlossenen, beheizten Räumen aufhält, sollte hier stets für gute Luft sorgen. Kurzes und intensives Lüften ist hier notwendig (Stoßlüften). Zumal die warme Heizungsluft für ein Austrocknen der eigenen Schleimhäute sorgt.
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit: Eine Alternative stellt auch der Einsatz eines Luftbefeuchters dar. Allerdings sollten Sie in diesem Fall unbedingt für ausreichende Sauberkeit sorgen. Im schlechtesten Fall verteilt der Befeuchter noch die entsprechenden Viren in der Luft.
  • Wohlbefinden: Wer für sein körperliches und seelisches Wohlbefinden sorgt, ist dadurch ebenfalls gegen eine mögliche Erkältung gewappnet. Wer viel Stress hat, sich nicht ausreichend erholt, belastet und schwächt das eigene Immunsystem. Daher sind regelmäßige Ruhephasen zwingend notwendig, um Körper und Seele nicht zu belasten.
  • Ausreichend Schlaf: Wer zu wenig schläft, schwächt ebenfalls seinen Körper. Die Leistungsfähigkeit des köpereigenen Immunsystems wird gerade im Schlaf regeneriert. Bei einer regelmäßigen Schlafdauer von 8 Stunden kann die Gefahr einer Erkältung deutlich eingedämmt werden.

Das eigene Immunsystem stärken

Gleichzeitig gibt es verschiedene Möglichkeiten, das eigene Immunsystem durch eine passende Ernährung zu stärken.

  • Obst und Gemüse: An oberster Stelle steht natürlich die Versorgung mit ausreichend Obst und Gemüse. Hier ist besonders auch einen hohen Gehalt von Vitamin C zu achten. Beispielsweise sind Kiwis und Zitrusfrüchte zu empfehlen.
  • Zusätzliche Vitamine: Noch immer ist es nicht wissenschaftlich erwiesen, ob die Einnahme von zusätzlichen Vitamin-Präparaten eine tatsächliche Steigerung der Abwehrkräfte bringt. Wer allerdings nicht ausreichend Vitamin C über die normale Nahrung aufnimmt, kann diese durch die Einnahme von Tabletten oder vergleichbare Angebote unterstützen.
  • Honig: Schon seit vielen Jahren ist die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Honig bekannt. Dabei hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Honig eine Vielzahl von Wirkstoffen (Enzyme, Proteine und Flavonoide) beinhaltet, die auch bei einer drohenden Erkältung helfen. Dabei sollte Honig nie zu stark erhitzt werden, da dieser dann seine Wirkung verliert. Wer also den Honig in Milch oder Tee gibt, sollte das Getränk zunächst abkühlen lassen. Alternativ können Sie auch einfach einen Löffel Honig zu sich nehmen.
  • Zuckerfreie Bonbons: Um eine drohende Erkältung zu vermeiden, sollten Sie unbedingt die eigenen Schleimhäute feucht halten. Nur dann kann deren Abwehreigenschaften gegenüber Mikroorganismen zur Wirkung kommen. Durch das regelmäßige Schlucken werden mögliche Erreger in den Margen befördert. Hier haben Erkältungsviren keine Chance gegenüber der Säure im Magen. Das Befeuchten der Schleimhäute wird auch durch das regelmäßige Lutschen von Bonbons herbeigeführt. Beste Wahl sind dabei Salzpastillen oder Salbeibonbons, die gleichzeitig noch eine desinfizierende Wirkung entwickeln.
  • Ausreichend Wasser: Zum Anfeuchten der Schleimhäute dient natürlich auch die ausreichende Aufnahme an Flüssigkeit. Idealerweise sind dafür besonders Wasser und ungesüßte Tees geeignet. Zuckerhaltige Getränke sollten möglichst vermieden werden.
  • Kräutertees: Es existieren unterschiedliche Tees, die ebenfalls bei der Vorbeugung gegenüber einer drohenden Erkältung helfen. Besonders Salbei und Pfefferminz entwickeln dabei ihre desinfizierende Wirkung im Tee. Kamille ist in allen Ausprägungen eher beruhigend. Wer bereits mit der ersten Schleimbildung zu kämpfen hat, sollte möglicherweise auf Thymiantee zurückgreifen.
  • Spurenelement Zink: Eine wichtige Aufgabe kommt dem Spurenelement Zink zu. Es kommt in vielen Bereichen des Körpers zum Einsatz. Dabei ist Zink ein wichtiger Baustein beim eigenen Immunsystem. Dabei kommt Zink in unterschiedlichen Lebensmitteln vor.
  • Vitamin- und Mineralmischungen: Wer sein Immunsystem grundsätzlich stärken möchte, muss natürlich nicht zwingend unzählige Präparate, Kräuter und Spurenelemente über eine Vielzahl von Lebensmitteln zu sich nehmen. Es gibt auch komplexe Vitamin- und Mineralmischungen, die die notwendigen Inhaltstoffe bereits in einer ausgewogenen Mischung aufweisen. Diese sorgen dafür, dass die körpereigenen Abwehrkräfte aufgebaut werden. So lässt sich deutlich komfortabler das eigene Nährstoffdepot auffüllen.

Maßnahmen, die vor Viren schützen

Natürlich können Sie auch einige Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass Sie nicht in die Berührung mit Erkältungsviren kommen. Hier gibt es eine Reihe von sinnvollen Aktivitäten, die sich in der Praxis wirklich bewährt haben:

  • Hände waschen: An oberster Stelle steht das regelmäßige Waschen der eigenen Hände. Wer mit vielen unterschiedlichen Gegenständen in Berührung kommt, sollte unbedingt regelmäßig die eigenen Hände waschen. Hier befinden sich die unterschiedlichsten Mikroorganismen, dazu zählen auch die befürchteten Erkältungsviren. Ergreifen Sie in der Erkältungszeit häufiger die Gelegenheit ihre Hände sorgsam zu waschen.
  • Richtig die Hände waschen: Auch beim Händewaschen werden Fehler gemacht. Reinigen Sie ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife. Dabei sollten Sie auch den Handrücken, die Räume zwischen den Fingern, die Fingerkuppen und die Handgelenke richtig gereinigt werden. Eine gute Handreinigung sollte rund 60 Sekunden dauern. Auch beim Abtrocknen der Hände sollten Sie auf eine saubere Möglichkeit achten. Ein schmutziges Handtuch ist sicherlich nicht die beste Wahl.
  • Desinfektionsmittel: Haben Sie nicht die Gelegenheit ihre Hände regelmäßig zu reinigen, so sorgt ein spezielles Desinfektionsspray oder Gel für die notwendige Reinigung. Auch hier sollten Sie auf eine gründliche Reinigung der Hände achten. Es sollten nicht nur die Handflächen gesäubert werden.
  • Nasenschleimhäute reinigen: Die eigene Nase stellt einen wirksamen Schutz vor möglichen Viren und Bakterien dar. Es ist natürlich sinnvoll, die Anzahl der Viren in den Nasenschleimhäuten möglichst gering zu halten. Ein möglicher Weg ist der Einsatz einer speziellen Nasendusche. Dabei werden auch gleichzeitig Staub, Schleim und andere Schadstoffe beseitigt. Durch die regelmäßige Nutzung einer Nasendusche werden unerwünschte Krankheitserreger aus der Nase herausgespült. Dabei sorgt eine salzhaltige Flüssigkeit (isotonische Salzlösung) für die notwendige Reinigung.
  • Taschentücher einmalig nutzen: Grundsätzlich ist der Einsatz eines Taschentuches (idealerweise aus Papier) durchaus sinnvoll. Besonders wenn durch das Schnauben mögliche Viren aus der Nase befördert werden. Allerdings sollte ein Taschentuch grundsätzlich nur einmal genutzt werden. Bei mehrmaliger Nutzung können einzelnen Viren erneut in den menschlichen Organismus gelangen.

Sollten Sie die vorgestellten Maßnahmen regelmäßig beherzigen, dann haben Sie gute Chancen, dass Sie nicht so häufig von einem Erkältungsvirus heimgesucht werden. Allerdings müssen diese Tipps regelmäßig angewandt werden.


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